Aktuelles kfd

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Dortmund
am Samstag, 30.11. 2019

Die kfd Lichtenau lädt in diesem Jahr wieder

alle interessierten Frauen

zu einer Fahrt nach Dortmund zum Weihnachtsmarkt ein.

Abfahrt 12 Uhr ab Begegnungsstätte Lichtenau,

 Rückfahrt ca. 20 Uhr

Kosten für die Busfahrt (je nach Teilnehmerzahl) :

ca. 14 € für kfd-Mitglieder,  18 € für Nichtmitglieder

 Verbindliche  Anmeldungen nehmen  

Dorothee Willeke,Tel. 05295/7167 und

                                    Elke Koch, Tel.  0162/43 15 141                                                                              bis zum 28.11. entgegen.

190907 kfd Wallfahrt 2Zur kfd Fußwallfahrt am Sonnabend, den 07.09. hatten sich trotz widriger Wettervorhersagen mehr als 80 Frauen an der Attelner Grundschule zusammengefunden. Dort begrüßten aus dem Bezirksvorstandsteam, Linde Meschede und Annette Wagemeyer, sowie der Diözesanpräses Roland Schmitz die Frauen und verteilten Purpurkreuz-Anstecker ganz im Sinne der neuen Verbandsoffensive der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). 190907 kfd Wallfahrt 3

Verabschiedung 10.03.19 kfdEin Dankeschön des kfd-Vorstands Bad Wünnenberg-Lichtenau an den langjährigen Bezirkspräses der kfd Pfarrer Josef Wördehoff.

Als Pfarrer Wördehoff mich anrief, um zu fragen, ob ich vielleicht bei seiner Verabschiedung in der Schützenhalle von Lichtenau bereit sei, ein verlängertes Grundwort sprechen, da habe ich spontan zugesagt.

Und diese Reaktion geschah aus einem einfachen Grund. Ich denke, ich spreche dabei vielen kfd Frauen unseres Bezirkes aus dem Herzen, haben wir Pfarrer Josef Wördehoff doch als einen ehrlichen, engagierten Mitstreiter für die Ideen und Ziele der kfd kennen und schätzen gelernt.

Nach dem Telefonat kam ich in unsere Küche zu einer Besprechung mit einem Pastor, einem Gemeindereferenten und einem PGR-Vorsitzenden und fragte die Anwesenden nach der Bedeutung der kfd. Typische Antworten kamen wie: 

- Kaffee für Deutschland

- keine Frau daheim. 

Tatsächlich: Keine Frau daheim, das entspricht der Realität von engagierten Frauen in der kfd, auch wenn dahinter häufig ein negativer Touch von Ironie zu stecken scheint.

Allerdings treffen sich die Frauen, die in der kfd engagiert sind, mittlerweile zu anderen Themen  als das früher der Fall war, weshalb uns kfdlern diese Ironie negativ aufstößt. Nicht mehr „traditionelle Müttervereine“ sind unter der modernen kfd zu verstehen, sondern eine Gemeinschaft von modernen Frauen, die sich zu gesellschaftlichen und theologischen Themen treffen wollen. Schließlich haben die Frauen von heute sowohl in der Kirche wie auch der Politik Wichtiges zu sagen, wenn auch viele Traditionalisten ihnen nicht so viel Sachverstand zuzutrauen scheinen.

kfd zum Beschluss des „Synodalen Wegs“ nach Abschluss der Bischofskonferenz-Vollversammlung

Düsseldorf, 15. März 2019 – Nach dem gestrigen Ende der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Lingen, bei der die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. 30.000 Unterschriften zur Aufklärung der Missbrauchsfälle und Erneuerung der Kirche überreicht hatte, wird die kfd das Vorgehen der Verantwortlichen kritisch weiterverfolgen.

„Die Teilung von Macht und das Aufbrechen männlicher Hierarchien bleiben für uns zentrale Fragen“, erklärt die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Prof’in Dr. Agnes Wuckelt.

Die kfd begrüßt den einstimmigen Beschluss der DBK, gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) einen synodalen Prozess zu den Fragen nach Umgang mit Macht in der Kirche, Zukunft der priesterlichen Lebensformen und Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral durchzuführen. Die Einbindung des ZdK gibt Anlass zur Hoffnung, dass strukturierter als bisher klar definierte Ziele verfolgt und die im ZdK organisierten Laienorganisationen partnerschaftlich in den Prozess eingebunden werden.

Katholische Frauen begrüßen bundesweite Initiativen zur Erneuerung der Kirche | Aufruf an Bischöfe: Strukturen ändern und überarbeiten!

KDFB und kfd zur Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz: „Schluss mit Schönwetterpolitik“; „JA zu den Frauen“

Düsseldorf/Köln, 06. März 2019 – Vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen fordern der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. als große katholische Frauenverbände die deutschen Bischöfe auf, die aktuellen Initiativen und Strömungen rund um das Thema geschlechtergerechte Kirche ernst- und aufzunehmen.

„Im Moment ist vieles im Aufbruch und Umbruch. Frauen rufen bundesweit zum Gebet oder Streik auf, werden laut und machen ihrem Unmut Luft.“ Das seien wichtige Signale, die sich nicht länger ignorieren ließen, so kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil. „Es zeigt, dass Frauen die Nase voll haben von Schönwetterpolitik und leeren Worten, davon, in der Warteschleife zu hängen. Sie wollen etwas tun, Dinge anpacken, und zwar auf ihre Art.“

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands nach Missbrauchsgipfel im Vatikan

Ernsthafte Änderungen der Machtstruktur in der katholischen Kirche zu bezweifeln

Düsseldorf, 25. Februar 2019 – Mit Besorgnis reagiert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. auf die Schlussrede von Papst Franziskus beim Missbrauchsgipfel im Vatikan am Sonntag. „Die katholische Kirche muss sehr aufpassen, nicht ihre letzten Chancen auf Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit zu verspielen“, so die Vorsitzende des kfd-Bundesverbandes, Mechthild Heil, zu den Geschehnissen in Rom. Hatte der 21-Punkte-Plan des Papstes zum Auftakt der Konferenz am Donnerstag noch Hoffnung aufkeimen lassen, hätte seine wage Abschlussrede diese wieder zunichte gemacht.

„Wir verstehen die Frustration der Opferverbände und Opfer sehr gut“, so Heil weiter. Die Signale, die von diesem Treffen hätten ausgehen müssen, müssten deutlicher sein. Konkrete Maßnahmen oder Pläne hatte der Papst nicht formuliert. Ebenso wenig war er auf die Forderungen der Opferverbände, die zum Gipfel nicht offiziell eingeladen waren, eingegangen. „Die Rede des Papstes lässt befürchten, dass nicht wirklich an einer Erneuerung der Kirche gearbeitet wird.“

Ein Jahr „Osnabrücker Thesen“ zu Frauen in kirchlichen Ämtern: neue Brisanz angesichts der Missbrauchsfälle 

Düsseldorf/Köln, 10.12.2018 - Am 9. Dezember jährt sich die Verabschiedung der sieben „Osnabrücker Thesen“, die das Ergebnis des Kongresses „Frauen in kirchlichen Ämtern. Reformbewegungen in der Ökumene“ vom 6.-9. Dezember 2017 in Osnabrück waren. Die Thesen stellen fest, dass sichtbare Fortschritte in der Ökumene nur zu erreichen sind, wenn Frauen in den einzelnen Kirchen Zugang zu allen kirchlichen Ämtern erhalten. Deshalb sind Verantwortliche in den Kirchen gefordert, die spezifischen Ämter und Dienste für Frauen zu öffnen und sie entsprechend den heutigen Anforderungen an die kirchliche Sendung weiter zu entwickeln.

Aktuell gewinnen die Osnabrücker Thesen eine zusätzliche Brisanz im Kontext der Debatte um den sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Kleriker (Bischöfe, Priester und Diakone). Die im September veröffentlichte MHG-Studie macht deutlich, dass Machtmissbrauch die zentrale Ursache für sexuellen, physischen und emotionalen Missbrauch ist. Deshalb stehen tiefgreifende Reformen in der Kirche an:

Themen wie Macht und Autorität in der Kirche, die verpflichtende Verbindung von Zölibat und Weihe, Frauen in kirchlichen Ämtern und Fragen der Sexualethik müssen offen und ohne Denkverbote diskutiert werden. Die Lösung dieser Fragen ist heute dringender denn je, um verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Zahlreiche Stimmen fordern dabei ausdrücklich eine erneuerte Ausgestaltung der kirchlichen Ämter, prominent das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK, Beschluss vom 23.11.2018).

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Organisation der Unterkunft ist nur der erste Schritt – bundesweit einheitliche Finanzierung überfällig

Düsseldorf, 21. November 2018 – Zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November begrüßt die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) –Bundesverband e.V. den Vorstoß von Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, mit Blick auf die aktuelle Gewaltstatistik Hilfseinrichtungen für Frauen auszubauen und bis zum Jahr 2020 über 40 Millionen Euro Bundesmittel für Frauenhäuser einzusetzen.

 „Die Finanzierung von Frauenhäusern muss endlich bundesweit einheitlich geregelt werden. Frauen werden immer wieder abgewiesen, weil die Übernahme der Kosten nicht geregelt ist. Das ist nicht nur angesichts der aktuellen erschreckenden Zahlen höchst verwerflich“, so Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende.

Bessere Aufteilung der Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern möglich –
Beschäftigte in kleineren Unternehmen profitieren jedoch nicht

Düsseldorf, 18. Oktober 2018 ­– Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband freut sich, dass mit der heutigen Verabschiedung des Brückenteilzeitgesetzes eine langjährige Forderung des Verbandes Wirklichkeit wird: das Recht auf Rückkehr in frühere Stundenumfänge nach einer vorübergehenden Reduzierung auf Teilzeit.

„Wir halten dieses Gesetz für einen Meilenstein hin zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf“, so Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende. „Wir erhoffen uns von der neuen Regelung, dass auch mehr Männer zeitlich begrenzt ihre Arbeitszeit reduzieren, um Familienaufgaben übernehmen zu können.“

Das Gesetz tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und gilt vollumfänglich für Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten sowie eingeschränkt für Unternehmen mit mehr als 45 Beschäftigen.

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