Aktuelles kfd

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Hannover

 

Wann: Samstag, 1. Dezember 2018

Abfahrt: 10 Uhr ab Begegnungsstätte Lichtenau

Rückfahrt ca. 18 Uhr

Kosten für Mitglieder: ca. 17 €

Für Nichtmitglieder ca. 20 €

 

Anmeldungen nehmen bis zum 26.11. :

Elke Koch, Tel. 05295/526

Dorothee Willeke, Tel. 05295/7167 entgegen!

 

 

 

 

Abschluss des kfd-Projektes „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht“

Düsseldorf, 17. September 2018 – In der kfd und breiten Öffentlichkeit Impulse für nach­haltiges und geschlechtergerechtes Handeln zu setzen sowie Veränderung zu erwirken: Das war Ziel des Projektes „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht“ der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V., das gestern in Mainz mit einer Podiumsdiskussion und Präsentation der Ergebnisse seinen Abschluss fand.

30 Multiplikatorinnen aus zehn kfd-Diözesanverbänden stellten zum Abschluss der zweijäh­rigen Qualifizierungsmaßnahme ihre Projekte vor: Bundesweit mehr als 2.000 Menschen haben sich bisher in den eigens ausgearbeiteten Veranstaltungen mit Themen wie nachhaltigem Konsum, fairem Handel oder Up-/Recycling in Theorie und Praxis beschäftigt.

Monika von Palubicki, stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende: „Mit Ihren Projekten stärken Sie den Verband als Veränderungskraft. kfd-Mitglieder leben einen nach­haltigen Lebensstil vor, und Nachahmung wird leicht gemacht. So ist das private Handeln politisch wirkmächtig.“ Die kfd werde dazu im nächsten Jahr ein Positionspapier verabschieden, kündigte sie an.

Zu den diözesanen Projekten gehörten ein kommunales Frauenfrühstück, öko-faire Ausflüge, Kooperationen mit dem Bäckerhandwerk für Mehrweg-Brottaschen oder Plastikfasten im Selbst­versuch. Der Diözesanverband München-Freising strebt das anspruchsvolle EU-Prüflabel EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) für seine Geschäftsstelle an, ein weiterer Diözesanverband verpflichtet sich mit allen 500 Ortsgruppen, nur noch fair gehandelten Kaffee oder Tee auszu­schenken.

kfd zum Rentenpaket: Eine faire Lösung für alle Mütter. Der nächste Schritt muss zeitnah folgen

Düsseldorf, 29. August 2018 – Seit langem fordert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V., dass allen Müttern bzw. Vätern in der Rente drei Jahre Erziehungszeit angerechnet wird. Der Koalitionsausschuss hat sich in der Nacht auf einen halben Rentenpunkt mehr für alle Frauen, die Kinder vor 1992 geboren haben, geeinigt. Die kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil kommentiert: „Das ist eine faire Lösung und ein Schritt in Richtung Rentengerechtigkeit für alle Mütter.“

Mechthild Heil weiter: „Wir werden uns jedoch weiterhin dafür einsetzen, dass zeitnah auch die volle Angleichung mit einer Anrechnung von drei Rentenpunkten pro Kind für alle kommt.“

Im Juli hatte die kfd gemeinsam mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) mehr als 60.000 Unterschriften zur Einführung des dritten Renten-Entgeltpunkts an Bundessozialminister Hubertus Heil überreicht. „Den dritten Rentenpunkt nur denjenigen Frauen anzurechnen, die vor 1992 drei und mehr Kinder geboren haben, erschien uns nicht gerecht“, so Mechthild Heil zum Hintergrund der Unterschriftenaktion.

kfd und KDFB: Katholische Frauen sammeln in fünf Wochen über 60.000 Unterschriften für die Mütterrente

Überreichung von 62.959 Unterschriften zur Einführung des 3. Renten-Entgeltpunkts für alle Mütter von vor 1992 geborenen Kindern an Bundessozialminister Hubertus Heil

Düsseldorf/Köln, 6. Juli 2018 – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) haben in Berlin Bundessozialminister Hubertus Heil 62.959 Unterschriften zum dritten Renten-Entgeltpunkt überreicht.

Damit setzen sich beide Verbände erneut dafür ein, dass für alle vor 1992 geborenen Kinder künftig drei statt nur zwei Entgeltpunkte für Erziehungsleistung in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden. Die Bundesregierung plant aktuell, dies nur für Mütter von drei oder mehr vor 1992 geborenen Kindern einzuführen.

„Brückenteilzeit“ / Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit: Wichtiger Schritt für Gleichstellung und Schließung der Lohnlücke

Düsseldorf, 13. Juni 2018. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. begrüßt den Gesetzentwurf zum Rückkehrrecht von Teilzeit auf Voll­zeit, den das Kabinett heute verabschiedet hat. Die sogenannte Brückenteilzeit soll Beschäftig­ten ermöglichen, auf Wunsch ihre Arbeitszeit vorüber­gehend zu reduzieren, um nach einer vereinbarten Frist von einem bis fünf Jahren wieder im ursprünglichen Umfang zu arbeiten.

Da rund 47 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit beschäftigt sind, sollen vor allem sie vom neuen Gesetz profitieren: Nach einer Teilzeitphase, etwa familiär bedingt durch Erziehung oder Pflege, sollen sie in eine Vollzeittätigkeit oder Teilzeittätigkeit mit höherer Wochen­arbeitszeit zurückkehren können.

Konfessionsübergreifender Kommunionempfang: kfd ermutigt weiter zu eigenen Gewissensentscheidungen

Düsseldorf, 05. Juni 2018 – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. stärkt Kardinal Marx als Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz in seinen Bemühungen um die Eucharistiegemeinschaft.

Seit vielen Jahren gehen Frauen und Männer als konfessionsverbindendes Paar in Absprache mit ihrem Pfarrer oder aufgrund eigener Gewissensentscheidungen gemeinsam zur Kommunion. Sie geben so ihrer Sehnsucht nach Eucharistiegemeinschaft Ausdruck und leben bereits teilweise die Vision von einer Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit.

Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende: „Die pastorale Praxis vor Ort hat die Erlaubnis- bzw. Verbotsdiskussion des Lehramtes längst eingeholt. Für konfessionsverbindende Paare ist oft nicht nachvollziehbar, dass die/der evangelische Partner/in nicht die Eucharistie empfangen darf. Oft suchen Paare daher eine private Lösung. Unsere Vision ist deshalb die baldige Verwirklichung gegenseitiger Gastfreundschaft in Eucharistie- und Abendmahlsgemeinschaft, wo sie noch nicht besteht.“

1.800 Unterschriften für dritten Rentenpunkt auch für vor 1992 geborene Kinder

2.000 Menschen bei interreligiösen #FriedensFinderinnen: Hauptimpuls Gesine Schwan

Prominente neue Mitglieder Jens Spahn, Jacqueline Straub, Yvonne Willicks

Düsseldorf, 14. Mai 2018 – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. zieht eine positive Bilanz des 101. Katholikentages in Münster. In einem 120qm-Zelt auf der Kirchenmeile haben sich der kfd-Bundesverband und kfd-Diözesanverband Münster e.V. drei Tage lang unter dem Motto „kfd – DER Frauenort in der Kirche“ präsentiert. Neben Thementalks mit Vorstandsmitgliedern und externen Expertinnen sowie Auftritten von lokalen Kleinkünstlerinnen standen kirchen- und gesellschaftspolitische Forderungen im Mittelpunkt.

 

1.800 Unterschriften für dritten Rentenpunkt

Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende: „Wir haben den Besuch tausender Frauen im kfd-Zelt dazu genutzt, um für eines unserer Hauptanliegen zu werben: mehr Rentengerechtigkeit. Noch immer sind Frauen von Altersarmut und geringerer Rente aufgrund von Erziehungs- und Pflegezeiten sowie der Einkommensschere viel stärker betroffen als Männer.“ Daher hatte der kfd-Bundes­verband gemeinsam mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) Unterschriftenlisten ausgelegt, um für den dritten Rentenpunkt zu werben:

„Über 1.800 Frauen haben allein im kfd-Zelt mit ihrer Unterschrift unsere Forderung nach dem dritten Rentenpunkt unterstützt. Wir wollen, dass alle Eltern profitieren, die vor 1992 Kinder geboren haben. Bisher gilt der zweite Rentenpunkt seit 2014 nur für jüngere Kinder“, so Heil weiter. Bis 15. Juni stehen die Listen zum Download bereit und werden anschließend Bundes­arbeitsminister Hubertus Heil übergeben. Das hatte ihm Mechthild Heil (Anm.: nicht verwandt) bei seinem Zeltbesuch und auch gegenüber BMAS-Staatssekretärin Kerstin Griese angekündigt.

Solidarisch und gerecht Postkartenaktion 12.04.18Der wiedergewählte Vorstand der kfd im Bezirk Lichtenau traf sich mit dem Kreisvorsitzenden der CDU Herrn Karl-Heinz Wange in Paderborn und überreichte dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten über 700 Postkarten der Aktion „Solidarisch und gerecht. Altersarmut verhindern“.

Herr Wange bedankte sich bei der kfd, die sich bundesweit für dieses so wichtige Thema interessiere und nicht nur Kritik an den Rentenpositionen der Koalition übe, sondern auch selbst in ihrem Rentenpapier konkrete Forderungen und Vorschläge gemacht habe.

Die Vertreterinnen der kfd des Bezirks Bad Wünnenberg/Lichtenau verwiesen darauf, dass ein erster Vorschlag zu diesem Thema schon 2014 per Postkartenaktion bundesweit gemacht und den Abgeordneten des Bundestages - auch dem Paderborner Abgeordneten - überreicht worden sei. Da ihnen das mittlerweile verbesserte Rentenmodell noch nicht weit genug gehe und darin noch genügend Nachteile für Frauen vorhanden sind, die sich entschließen, mehrere Kinder zu bekommen, sei nochmals diese Postkartenaktion gestartet worden.

Evangelische und katholische Frauen für eine inklusive Gesellschaft


EFiD, KDFB und kfd: Keine Aufnahme von nicht-invasiver Pränataldiagnostik in Regelleistungen der Schwangerschaftsvorsorge

Düsseldorf/Hannover/Köln, 12. April 2018 – Zur ökumenischen Woche für das Leben“ (14.–24. April) warnen die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD), der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) vor sozialen und gesellschaftli­chen Konsequenzen der Pränataldiagnostik. Angesichts des bereits laufenden Verfahrens des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sprechen sich die Frauenverbände dagegen aus, dass Verfahren nicht-invasiver Pränataldiagnostik (NIPD), wie etwa der „Praena-Test“, in der frühen Schwangerschaft eine kassen­ärztliche Regelleistung der Schwangerenvorsorge werden.

„Wir wünschen uns eine inklusive Gesellschaft, in der jede und jeder willkommen ist, mit all ihren und seinen Merkmalen“, so Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende. „Frauen sollen auch heute einfach ‚guter Hoffnung‘ sein dürfen.“ Die zunehmende Konfrontation mit Angeboten der Pränatal­diagnostik in der Schwangerschaft führe jedoch zu Verunsicherungen und Ängsten. Darüber hinaus erzeuge sie ein gesellschaftliches Klima, in dem Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Eltern ausgegrenzt werden.

Die Frauenverbände befürchten, dass die NIPD als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung stärker als bisher einer selektiven Maßnahme von Kindern mit und ohne genetische Auffälligkeiten gleichkommt. Das widerspricht der UN-Behindertenrechts­konvention, die die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 ratifiziert hat.

Oktober 2018
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31