Heiligabend 2017 1Wie in den vergangenen Jahren, so waren auch in diesem Jahr  die Heiligabendgottesdienste im Pastoralverbund Lichtenau sehr gut besucht. Die Gottesdienstbesucher hatten die Möglichkeit, zwischen sechs heiligen Messen und zwei Krippengottesdiensten für Kinder im Zeitraum zwischen 16 Uhr bis 22 Uhr zu wählen.

Im Rahmen des diesjährigen 20jährigen Partnerschaftsjubiläums beider Städte, Lichtenau und Pieniezno / Polen wurde als äußeres Zeichen für die Weihnachtszeit im Jahr 2017 in diesem Jahr das Bild der Krippe aus der Partnergemeinde Lechowo (Ortsteil von Pieniezno im Ermland / Polen) als Titelbild der monatlichen Pfarrbriefausgabe ausgewählt.

Zusätzlich wurde in beiden Orten das Friedenslicht verteilt und eine entsprechende Fürbitte für beide Orte vorgelesen.

In seiner Predigt ging Pfarrer Josef Wördehoff auf den schwindenden Weihnachtsglauben in unserer  Gesellschaft ein. Er machte dafür allein schon die falsche Fragestellung zum Weihnachtsfest verantwortlich.

Unter anderem zeigte er folgendes Defizit auf:

Schließlich fragen wir immer nur: Was bedeutet ihnen Weihnachten?

Dann kommen so Sätze wie: Familienfeier, Geschenke verteilen, gutes Essen, gutes Trinken.

Manchmal kommt das Wort Frieden noch vor und da ist ja auch was Richtiges dran. Die Engel verkünden  den Frieden auf Erden.

Allerdings machen wir hier den nächsten Fehler. Seit Jahren versuchen wir den Friedensweg in der Welt. Wie häufig ist in Bethlehem schon über den Frieden gesprochen worden. Wie oft ist in den letzten Jahren in Syrien und den anderen Erdteilen über Frieden gesprochen worden.

Wir sprechen über Frieden, wie wir ihn verstehen. Wir sagen nicht, dass wir bestimmte politische Interessen mit unserem Friedensbegriff verbinden.

Die Weltmächte haben immer Interessen für ihre eigene Politik.

In meinen Augen hängt das damit zusammen, dass wir falsch fragen.

Der alte Sokrates hat schon gesagt, dass nicht der der Kluge ist, der die Antworten weiß, sondern der der Kluge ist, der die richtigen Fragen kennt. Denn mit der richtigen Fragehaltung gebe ich einen Anstoß in die richtige Richtung.

Wir sollten an Weihnachten nicht fragen, was erwarten wir, sondern wen erwarten wir:

Richtig: ein Kind in der Krippe. Das hätten wir vor lauter Rummel fast vergessen. Das Kind in der Krippe von Betlehem, das ist doch der Grund, warum wir Weihnachten feiern. Wir Christen sagen von diesem Kind: in ihm ist Gott selbst zur Welt gekommen, ist Gott einer von uns und einer für uns geworden — die Liebe Gottes in Menschengestalt.

Und damit sind wir in einer anderen Denkspur.

Ich erwarte die Ankunft unseres Gottes, der für uns Menschen nur das Beste will und nicht etwas, was vielleicht anderen Machtinteressen entspringt.

Diesen Gott nennen die Engel den Friedensfürsten.

Und diesen Frieden  wünschen wir einander in dieser Nacht der Menschwerdung unseres Gottes.

Heiligabend 2017 2Heiligabend 2017 3St. Kilian Lichtenau 24.12.2017

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