Verabschieung 10.03.2019Pfarrer Josef Wördehoff verabschiedet sich als Leiter des Pastoralverbundes Lichtenau!

Am 1. Fastensonntag, 10.März 2019 hat sich Pfarrer Josef Wördehoff in einem beeindruckenden Gottesdienst in der größten Kirche des Pastoralverbundes Lichtenau in Holtheim von den Gläubigen verabschiedet. Mit ihm am Altar standen Dechant Bernd Haase aus Delbrück, der auch gepredigt hat, sowie Pater Thomas Wunram aus Neuenheerse und Pastor Stefan Stratmann aus Kleinenberg. Musikalisch wurde die Messe mitgestaltet durch die Chorgemeinschaft St. Kilian Lichtenau.

Als besondere Wertschätzung der Frauen hatte Pfarrer Josef Wördehoff unter dem Beifall der anwesenden Gläubigen in seinen Begrüßungsworten darauf hingewiesen,  dass er als Zeichen der Verbundenheit bewusst die 4 geistlichen Begleiterinnen der kfd des Bezirks Bad Wünnenberg-Lichtenau eingeladen hatte, mit ihren Gewändern zusammen mit den Messdienern/innen und den Geistlichen in die vollbesetzte Kirche einzuziehen.

Am Ende der heiligen Messe bedankte sich Pfarrer Wördehoff bei dem Chor, der in beindruckender Weise die Liturgie musikalisch unterstützt hat, so dass einige Gottesdienstteilnehmer am Anschluss an die Messe spontan gesagt haben, dass diese Messe Verstand und Herz angesprochen habe.

In seiner Predigt ging Dechant Haase auf die augenblicklichen Schwierigkeiten in der kath. Kirche ein, verwies aber zugleich darauf, dass die Kirche dennoch auch in dieser Zeit immer wieder versuchen müsse, authentisch die Botschaft Jesu Christi zu Gehör zu bringen. Leitworte wie die Umsetzung der Aussagen des Vatikanums II (1962-1965), das 2014 verabschiedete Zukunftsbild unseres Erzbistums und die Wertschätzung aller Getauften – Männer und Frauen – seien unumkehrbare Signalworte für eine gegenwartsbezogene Pastoral in der heutigen Zeit. Pfarrer Haase bedankte sich bei Pfarrer Josef Wördehoff, der exakt diese Signalworte als die Leitworte seiner priesterlichen Existenz verstanden hat und auch weiterhin so versteht.

Als eine gelungene Einheit von Eucharistie und Festakt wollte Pfarrer Josef Wördehoff die sich fortsetzende  Feier in der Schützenhalle vor 350 geladenen Gästen verstanden wissen.

Grußworte wurden dort gesprochen von Landrat Manfred Müller, der aus seiner Zeit als Lichtenauer Bürgermeister Pfarrer Josef Wördehoff kennen und schätzen gelernt hat. Er, wie auch der Bürgermeister von Lichtenau, Josef Hartmann, haben  Pfarrer Wördehoff als einen Priester beschrieben, der sich bewusst in das gesellschaftliche Geschehen eingemischt hat, sei es in der viel diskutierten Diskussion um die Errichtung der vielen Windkraftanlagen, die damals aufkommende Asylantenfrage, die im Jahr 2010 neu aufgestellte Kindergartenfrage wie auch Pfarrer Josef Wördehoffs Engagement für die Planung des Baus  des Ärztehauses durch die Huck-Fischersche Stiftung, deren Vorsitzender Pfarrer Josef Wördehoff in seiner Amtszeit gewesen ist. Er habe, so der Bürgermeister Hartmann, die Geschäftsführerin Frau Marlies Eichelmann bei ihrem Bemühen, dieses Ärztehaus zu bauen nach besten Kräften und mit viel Zeitengagement unterstützt.

Ebenso sei durch sein Engagement in einem kleinen Vorbereitungsteam die Satzung dieser Stiftung zukunftsfähig für die nächsten Jahre bei der bischöflichen wie auch staatlichen Behörde gemacht worden. 

Pfarrerin Röthemeyer von der evangelischen Gemeinde Lichtenau wies auf die vielen gelungenen ökumenischen Gottesdienste hin, die in den vergangenen 20 Jahren gemeinsam mit Pfarrer Josef Wördehoff gefeiert worden waren. 

Besonders erwähnte sie die gemeinsam gestaltete Kreuzausstellung des Bürener Fotografen Jürgen Kemper, die Pfarrer Josef Wördehoff aus Anlass des Lutherjahres als Geschenk an die evangelische Kirchengemeinde nach Lichtenau geholt und deren Kosten die kath. Kirchengemeinde übernommen hat. In einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Lichtenau, musikalisch gestaltet von der Chorgemeinschaft St. Kilian Lichtenau im März 2017 war diese Ausstellung im Anschluss für zwei Wochen sowohl in der evangelischen Kirche als auch in der katholischen Kirche zu sehen gewesen.

Als besondere Wertschätzung für Pfarrer Josef Wördehoff waren zum Anlass seiner Verabschiedung 8 Männer und Frauen aus der Partnergemeinde Pieniezno (Ermland in Masuren) nach Lichtenau gekommen.

Herr Bernhard Fecke, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees der Stadt Lichtenau, und Frau Margena Machnowska, Deutschlehrerin aus der Partnergemeinde Pieniezno, sprachen gemeinsam ihr Grußwort. In ihrer Rede wiesen sie auf die Verdienste von Pfarrer Josef Wördehoff für das Wachsen dieser Partnerschaft hin. Beide machten deutlich, dass Pfarrer Josef Wördehoff durch seine vielen Reisen seit 1984 ein hervorragender Kenner Polens geworden sei. Als äußeres Zeichen dieser Wertschätzung hatte Pfarrer Josef Wördehoff die geladenen Gäste gebeten, anstatt persönlicher Geschenke für ihn Geld für die Partnergemeinde im Ermland zu spenden.

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