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Das Familienwochenende ist für Kinder und Erwachsene eine gute Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen und sich Gedanken über den Alltag hinaus zu machen.

 

 

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Gemeinsame Gebete zu den Mahlzeiten, Spiele und Lieder rund um verschiedene biblischen Geschichten, Spaziergänge in der Natur sowie gemütliche Abendrunden mit Gute-Nacht-Geschichten geben dem Wochenende einen wohltuenden Rahmen. In so einer Gemeinschaft wird Glaube lebendig und macht Spaß!

 

 

Nachfolgend die Gedanken von Karl (4 Jahre) aufgeschrieben von seiner Mutter:

 

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Ich freue mich auf den Sonntag. Dann darf ich eine unserer selbst gebastelten Laternen aus unserer „Sonntagskiste“ aussuchen und die steht dann auf dem schön gedeckten Frühstückstisch. Wenn wir nachmittags alle zusammen spazieren gehen oder vielleicht sogar einen Ausflug machen, sammeln wir Dinge, die an diesen Tag erinnern und legen sie ebenfalls in die „Sonntagskiste“.

Ach so, dass habe ich ja noch nicht erzählt: Diese Kiste haben wir am Wochenende gebastelt, als wir mit der „Kinderkirche“ in Warburg-Germete waren. „Mit Kindern Glauben leben und feiern“ hieß das Motto dieser Tage. Dort hat Annette Wagemeyer, unsere Gemeindeassistentin, mit drei Familien im „Haus Germete“ bei den Schwestern Zimmer bezogen. Nachdem wir uns das Haus angeschaut haben, waren wir erstaunt, wie viel Platz wir hatten, denn wir waren die einzige Gruppe in diesen Tagen.

Annette hat uns am ersten Nachmittag die Geschichte aus der Bibel erzählt, in der Jesus die Kinder nicht wegschickt, wie seine Jünger es wollen, sondern sie sogar segnet. Mama und Papa durften uns dann auch segnen und wir sie.

Auch an den anderen beiden Tagen, haben wir Geschichten von Jesus gehört: Wie er einen Blinden sehend gemacht hat oder die verkrüppelte Hand eines Mannes geheilt hat. Damit wir uns dies alles besser vorstellen konnten, haben wir z. B. ausprobiert wie es ist, blind zu sein und sich nur auf die Stimmen anderer zu verlassen.

Abends nach dem Abendessen hat uns Annette immer eine Geschichte vorgelesen. Dazu haben wir uns schon „bettfertig“ gemacht und konnten uns gemütlich in Mamas oder Papas Arm kuscheln.

Wir haben auch viel gebastelt, z.B. Tischlaternen, die wir mit einem Handabdruck bemalt haben, damit wir uns an den Mann mit der kranken Hand erinnern.

Es wurde viel zusammen gesungen und gebetet. Als Abschluss haben wir dann auch in der kleinen Kapelle den Schwestern zum Dank ein Ständchen gebracht. Ich glaube, sie haben sich sehr gefreut.

Es waren schöne Tage und das lag nicht nur daran, dass wir Kinder: Niklas, Danni, Lara, Karl und Fine ausgiebig mit den Playmobilsachen von Annettes Kindern gespielt haben, sondern auch weil schönstes Herbstwetter war und wir in den Laubhaufen und dem angelegten Garten toben durften.

Unsere Eltern haben glaube ich die gemütlichen Abende genossen und die Tatsache, dass sie nicht kochen mussten, denn Essen gab es reichlich!

Auch Pastor Wördehoff war ganz angetan von unseren Aktionen und hat besonders Annettes Arbeit sehr gelobt. Darüber waren wir uns auch alle einig, dass wir mit ihr einen wahren Glücksgriff gemacht haben.

Wir haben uns alle prima verstanden und quasi nicht gestritten. Ehrlich! Wir wollen wieder mitmachen. Hoffentlich bald, denn… Ich freue mich auf den Sonntag.

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