150922 FamZ-Atteln TodTrauerTod und Trauer – ein schwieriges Thema für (Kindergarten-)Kinder, könnte man meinen. Unter dem Motto "Wenn Fisch nicht mehr schwimmt..." wurde am 22. September 2015 im Familienzentrum Sonnenschein in Atteln dieses Thema bearbeitet.

Lotta, Niklas, Elias und Fynn hören gespannt die Geschichte von Katze, Hund und Giraffe, die feststellen, dass Fisch gestorben ist. "Katze bekommt bestimmt einen neuen Fisch!?", vermutet Niklas. Das erzählt die Geschichte nicht, aber sie macht den Kindern deutlich, dass Katze traurig ist, weil ihr Fisch nun nicht mehr da ist. Alle erkennen die Träne in Katzes Gesicht und machen selbst vor, wie es aussieht, wenn man traurig, fröhlich oder nachdenklich ist. In der Geschichte wird Fisch von den anderen Tieren beerdigt und auf seinem Grab wächst eine Blume, die genauso orange ist wie Fisch. "Das ist Fisch!", wird sofort festgestellt. Vielleicht ist Fisch nicht wirklich in der Blume, aber sie erinnert an ihn und auch für Katze ist Fisch jetzt "doch noch ein bisschen bei uns".

Die Geschichte lädt die Kinder ein, sich mit eigenen Erfahrungen zum Thema Tod und Trauer auseinanderzusetzen und so werden manche Erinnerungen sofort erzählt. Auch der Tod Jesu Christi und die Hoffnung auf die Auferstehung werden besprochen. Beim anschließenden Basteln von kleinen Erinnerungskästchen werden die Erfahrungen verarbeitet. Von außen sehen die Kästchen zunächst recht traurig aus. Sie sind dunkel und die Kinder haben ihre negativen Erfahrungen darauf gemalt. Werden die Schachteln geöffnet, sieht man Blüten aus Mais-Tipps sowie eine aus einer Serviette gebastelte Blüte und einen Spiegel. In dem Spiegel können sich die Kinder (als Kinder Gottes) sehen können.

Eine Mutter stellt am Ende des Nachmittages fest: "Die Geschichte, die für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist, hat das Thema tatsächlich schon für die Kleinen greifbar gemacht."

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