150507 Ostern FamZ Sonnenschein„Wie ist das mit dem lieben Gott?“, fragten sich einige Kinder des Familienzentrums Sonnenschein in Atteln. Sie waren in der zweiten Maiwoche an einem Nachmittag mit Familienangehörigen in den Kindergarten gekommen, um die österliche Geschichte zu hinterfragen. Selbstverständlich war der erste Gedanke: „Ostern ist doch schon vorbei!“ Das ist schon komisch, dass die Osterzeit so lang ist.

Sie endet nämlich erst mit dem Pfingstfest, bei dem der Heilige Geist erinnert wird, den Jesus seinen Freundinnen und Freunden geschickt hat.

Den Kindern war anzusehen: Jesus fasziniert! Von ihm muss einfach erzählt werden! Kinder bauen schließlich ihr Weltbild über Geschichten auf und die leben gerade vom Wunderbaren, vom Geheimnisvollen, vom Über-sich-selbst-Hinausverweisenden. Insbesondere die Geschichte von Jesu Tod und Auferstehung kann im Leben der Kinder und Erwachsenen tiefenwirksam werden.

So wurde zu Beginn mit trockenen und frischen Blumen an Sterben und Wachstum in der Natur erinnert. Die Kinder erlebten mit der „Rose von Jericho“ – einer Wüstenpflanze, dass eine Pflanze wie tot aussehen kann und dennoch zu grünen beginnt. Mit zauberhaften Bildern konnte dann die Geschichte erzählt werden, wie Jesus den Tod überwindet und uns Menschen so eine ganz neue Lebensperspektive schenkt. Die Auferstehung von Jesus ist für uns Christen eine feste Grundlage unseres Glaubens. Wir glauben, dass wir nach dem Tod bei Gott weiterleben. Bei der anschließenden Gestaltung eigener Kerzen wählten die Kinder neben frischem Grün, Sonne und Himmel für das Leben, auch das dunkle Kreuz für den Tod. Im Nachdenken und Aussuchen geeigneter Symbole für ihre Kerzen entwickelten bzw. schulten Kinder wie Erwachsene ihren Wahrnehmungssinn, der über das offensichtlich Beschreibbare hinausreicht. Sich Gedanken machen, dazu singen und Geschichten hören, um dann selbst kreativ zu werden, das ist einfach toll und macht Kindern und Erwachsenen immer wieder Spaß!

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