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Am Sonntag, den 15. Juni 2014, versammelten sich nachmittags fast 40 Personen – große und kleine – im Familienzentrum St. Kilian, um wie im vergangenen Jahr den sogenannten „Glaubensperlenweg“ zu gehen.

Die Gemeindereferentin Annette Wagemeyer motivierte die Vorschulkinder und deren Eltern, diese Aktion zu unterstützen, weil die Kinder im zurückliegenden Kindergartenjahr mit den Perlen des Glaubens thematisch gearbeitet hatten. Die Kinder begeisterten sich schnell für die unterschiedlichen Perlen an dem Perlenband. Besonders die Bedeutung der Ich-Perle sowie der zwei Liebesperlen konnten sie schnell erfassen und in ihr eigenes Leben übertragen.

Die Perlen des Glaubens – auch Perlen des Lebens genannt – sind von dem alt-schwedischen Bischof Martin Lönnebö in den 90-er Jahren entwickelt worden. Seine Idee war, dass in einer Zeit mit großer spiritueller Sehnsucht viele Menschen nicht wissen, wohin sie sich mit ihrer Sehnsucht wenden sollen. Die Menschen sind heute so beschäftigt und eine Hilfe zum Beten und zur Meditation erschien ihm hilfreich. Er erlebte auf einer Urlaubsreise in Griechenland, die sehr bunte und greifbare Religiosität der einfachen griechischen Fischer. Schlagartig wurde ihm klar, dass seiner Kirche ein solches Hilfsmittel zum Beten fehlte und ihn ihm reifte die Idee, ein Glaubens-Perlenarmband zu entwickeln. Das Perlenband sollte die Botschaft des christlichen Glaubens enthalten, und zwar so, dass ein moderner Mensch sie ohne weiteres verstehen und begreifen kann.

Diese Perlen erinnern an das eigene Leben und auch daran, dass Gott selbst Mensch geworden ist und den Menschen seine Liebe schenkt. Sie unterstützen, die so notwendige Ruhe auszuhalten und können helfen, den Alltag und sich selbst besser zu verstehen und Gottes gutes Wirken darin zu entdecken.

Es war eine große Bereicherung, dass die Vorschulkinder als die „Großen“ gemeinsam mit den Erwachsenen Gedanken zu den verschiedenen Perlen an die jüngeren Kindergartenkinder weitergaben und diese Aktion für „ihren“ Kindergarten unterstützten. Besonders die Vorschulkinder waren hellwach und aktiv mit ihren Sinnen dabei. An vier Stationen dachten Kleine und Große ganz kindgerecht über den eigenen Alltag mit seinen guten und manchmal auch weniger guten Erlebnissen nach. Der Weg führte vom Familienzentrum St. Kilian zur Begegnungsstätte in der Mühlenstraße, weiter nach Kettrup und am Freibad vorbei zurück zum Startpunkt auf dem Außengelände des Familienzentrums. Dort gab es nach diesem intensiven, spirituellen Weg dann auch erfrischende Getränke und frischgebackene Waffeln.

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Fotos: Familie Bräutigam

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