140508 Atteln Jonader Wal

Die Geschichte „Jona und der Wal“ aus dem Alten Testament begeisterte 11 Kinder mit ihren Müttern und sogar einer Oma im Attelner Kindergarten Sonnenschein. Die Erwachsenen hatten sich am Donnerstagnachmittag, den 8. Mai, extra auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit den Kindern diese spannende Geschichte neu zu entdecken.

Welchen Auftrag Jona von Gott erhielt und wie er diesen „gezwungenermaßen“ bewältigte, machte die Gemeindereferentin Annette Wagemeyer mit Hilfe eines Kamishibais, einem Din-A3-großen Tischtheater, den Anwesenden deutlich und ganz wirklichkeitsnah erlebbar. Theresa, Svenja, Lukas, Leon, Niklas, Elias, Sophie, Jan, Lukas, Madlen und Laurenz spürten eingewickelt in einer Decke der Angst des vom Wal verschluckten Jona nach. Sie erahnten in dieser Dunkelheit aber auch durch die Stimme ihrer Mutter bzw. Oma, dass Jona vielleicht ebenso Gottes Stimme hören konnte. Am Ende wurde allen klar: Gott hatte Jona zu recht mehr zugetraut als dieser sich selbst. Eine wichtige Kernaussage dieser alttestamentlichen Geschichte, die auch uns heute noch etwas sagt! Denn das erleben selbst Kinder im Kindergartenalter, dass manchmal die nötige Motivation und das notwendige Selbstvertrauen für eine ihnen gestellte Aufgabe fehlen und erst in der Rückschau erkannt wird: „So schlimm war es eigentlich gar nicht.“ Das können wir möglicherweise heute noch von Jona lernen.

Zur Erinnerung an diesen gemeinsamen Nachmittag wurde dann ein lustiges Jona-Puzzle aus Moosgummi gebastelt. Die Kindergartenleiterin Rita Rehermann hatte auch für jedes Kind eine tolle Puzzle-Verpackung vorbereitet. An dieses Erlebnis werden bestimmt alle noch lange denken.

Foto: Rita Rehermann
Text: Annette Wagemeyer

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