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Kinder im Familienzentrum Lichtenau spielen die Geschichte von „Zachäus“ nach Lichtenau. Was für ein Mensch war Zachäus der Zollpächter? Einige Kinder aus dem Familienzentrum Lichtenau werden es jetzt wissen.

Sie spielten kürzlich die Geschichte aus dem Neuen Testament nach – ein religionspädagogischer Nachmittag stand auf dem Programm. Erzieher Dominik Diekmann und Lichtenaus Gemeindereferentin Annette Wagemeyer hatten das Programm vorbereitet. Ziel: Die Kinder auf spielerische Art und Weise an die Zachäus Erzählung heranführen. In der umgestalteten Turnhalle ging es mit einem Lied los. Anschließend las Dominik Diekmann die Geschichte vor. Zachäus war ein Oberster der Zöllner und kann als Vertreter der reichen jüdischen Oberschicht verstanden werden. Er lebte davon, dass er seine Mitmenschen ausbeutete. Dennoch begrüßte Jesus ihn mit seinem Namen und kehrte – zum Unverständnis der Anwesenden – in dem Haus des „Sünders“ ein. Zachäus der Steuereintreiber versprach am Ende der Begegnung mit Jesus, sein bisheriges Leben zu ändern und die Hälfte seines Geldes an die Armen zu geben. Die anwesenden Kinder im Familienzentrum Lichtenau spielten die Geschichte mit Egli-Figuren nach: Sie bauten das Stadttor der Stadt Jericho nach, ordneten die Figuren den Personen in der Geschichte zu und verschoben sie. Anschließend gestalteten sie mit Muscheln und Tonmasse eigene kleine Kreuze, die sie mit nach Hause nehmen durften. „Die Kinder sollen so merken, dass Gott und Jesus immer bei ihnen sind“, erklärte Dominik Diekmann die Idee und fügte an: „Der Kern der Erzählung - dass auch Sünder sich ändern können und ihnen verziehen wird, wurde den Kindern deutlich.

Religionspädagogische Nachmittage sind für die Kleinen im Lichtenauer Familienzentrum nichts Neues – die intensive und spielerische Beschäftigung mit der Geschichte um Zachäus den Zollpächter aber schon. „Sowohl die anwesenden Eltern als auch die Kinder waren von dem Nachmittag begeistert“, freute sich Dominik Diekmann. „Es hatten sich sogar evangelische und muslimische Familien für die Veranstaltung angemeldet“, ist der Erzieher von der „Offenheit“ begeistert. In Zukunft sind weitere Events geplant – dann mit anderen Geschichten.

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Hatten viel Spaß: Gemeindereferentin Annette Wagemeyer, Frau Kipshagen mit den Kindern Lea und Jakob, Frau Freitag mit ihren Kindern Lauris, Lijan und Leonel, Frau Rose und ihr Sohn Alexander.

Text und Fotos: Ingo Kalischek

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