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Lichtenau. Das Katholische Familienzentrum St. Kilian Lichtenau ist auf einem guten Weg. Nach ersten Startschwierigkeiten scheint die Einrichtung im Ort etabliert zu sein. Auch ihr Leiter, Franz Smuga, ist zufrieden. Vor rund 100 Tagen übernahm er den Führungsposten. Franz Smuga verfolgt für das Familienzentrum Lichtenau klare Ziele: „Wir müssen bekannter werden und unser Angebot erweitern.“ Deshalb teilen die Mitarbeiter demnächst im ganzen Einzugsgebiet der Stadt Fragebögen aus. Auf diesen können Eltern persönliche Angaben und Wünsche eintragen. „An den Antworten der Familien wollen wir in Zukunft unsere Angebote ausrichten“, gibt sich Smuga kooperationsbereit.

Im Jahr 2011wurden die zwei bisherigen Einrichtungen in Lichtenau zur neuen KiTa St. Kilian

zusammengeführt. Die Stadt war damals neben der Kirchegemeinde Trägerin. Die heutige Einrichtung wird hingegen nur noch von der Kath. KiTa Hochstift gem. GmbH getragen. Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist dennoch weiterhin gut: „In unserem Ort gab es damals viele Diskussionen. Der Trägerwechsel war kein Selbstläufer, aber jetzt ist es ruhiger geworden“, ist Bürgermeister Dieter Merschjohann von der Akzeptanz im Ort überzeugt. Der Rathauschef sieht das Familienzentrum als wichtiges Angebot für alle Lichtenauer. Er freut sich über die geplanten Aktivitäten und die Idee, Angebote des Familienzentrums demnächst auch dezentral in anderen Ortsteilen zu machen.

Auch KiTa GmbH Geschäftsführer Detlef Müller ist von der Entwicklung der KiTa- Einrichtung erfreut: „Es wurde viel aufgewühlt damals, doch solche Entwicklungen brauchen einfach Zeit.“ Auch die baulichen Veränderungen im Rahmen des U-3-Ausbaus machen laut Müller Grund zu Freude. Im nächsten Schritt sollen die Räume der KiTa farblich überarbeitet werden. Franz Smuga wünscht er eine lange Amtszeit. Der 31-Jährige arbeitete einige Jahre als Erzieher in Mastbruch, eher er nach Lichtenau wechselte. Dort ist er Leiter eines 16- köpfigen Teams. 97 Kinder werden in fünf Gruppen im Familienzentrum St. Kilian Lichtenau betreut.

28 von ihnen kamen kürzlich einem alten Advents-Brauch nach. Sie schmückten mit Hilfe der Erzieherinnen den Weihnachtsbaum im Lichtenauer Rathaus – sehr zur Freude des Hausherrens. Dieter Merschjohann zeigte sich hilfsbereit und verteilte anschließend als Belohnung rote Weihnachtsmänner an die strahlenden Kinder.

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