Unter dem Motto“ Der Weihnachtsstern“ konnten sich am 3. Advent alle Besucher über eine Stunde der Besinnung freuen. Unter der Leitung von Monika Richters präsentierte der Kinder-/ Jugendchor der Chorgemeinschaft St. Kilian in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Paderborn ein abwechslungsreiches Programm, in dem besinnliche ebenso wie schwungvolle Weihnachtslieder sowie als Hauptwerk das Singspiel“ Der Weihnachtsstern“ von Marcus Pfister zur Aufführung gebracht wurden.

 

Die Geschichte beginnt auf einer Wiese wo die Hirten ihre Schafe weiden. Sie wollen losziehen um den neugeborenen König zu sehen. Doch wohin sollen Sie gehen? Auf einmal formen sich die Sterne am Himmel zu einer riesigen Sternschnuppe zusammen und die Hirten und ihre Schafe folgen ihr. Auch drei Sterndeuter wollen das Kind sehen und machen sich auf Kamelen, voll beladen mit Geschenken, auf den Weg. Sie folgen dem Stern und auch die Tiere aus dem Wald laufen dem riesigen Stern nach. Schließlich bleibt der Stern über einem Stall in Bethlehem stehen. Alle wollen das heilige Kind willkommen heißen. Die Tiere sitzen friedlich beisammen, sogar Fuchs und der Hase. Ruhe und Frieden liegt über dem Hügel und alle wollen, dass dieser Augenblick der Eintracht für immer andauert.

Diese Geschichte und die Darstellung der einzelnen Akteure bereicherten die Andacht ungemein.

Die Besucher selbst waren natürlich auch gefordert. So wurden gleich zu Beginn alle aufgefordert das bekannte Stück „Wir sagen euch an den lieben Advent“ mitzusingen.

Hervorzuheben ist in diesem Jahr auch wieder die Leistung von Leonie Wibbecke. So sang Sie bei 3 Stücken mit ihrer hellen Stimme die Strophen und wurde beim Refrain von allen anderen Akteuren, sowie der Gemeinde begleitet.

Das Zusammenspiel aller Akteure ließ es den Besuchern nicht langweilig werden- so dass am Ende wirklich jeder, in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, in adventliche Stimmung versetzt wurde- und man sich einmal mehr bewusst wurde, dass es eben nicht nur eine Andacht von Kindern für Kinder war.

Ein besonders schöner Augenblick mag an dieser Stelle noch erwähnt werden.

An diesem Nachmittag wurde an Flüchtlinge in Texten, Liedern und Gebeten gedacht- und auch um eine Spende für die Flüchtlingshilfe wurde gebeten- aber dass tatsächlich auch Flüchtlinge aus unserer Gemeinde mit ihren Kindern die Andacht besuchten- das ist wohl der Zauber von Weihnachten.

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