160722 Hildegard MusiolikNach 20 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Vor 20 Jahren begann Frau Hildegard Musiolik ihre Tätigkeit als Pfarrsekretärin in den Gemeinden St. Achatius Atteln/Henglarn und St. Magdalena Husen im Pfarrbüro in Atteln.

Als 1996 ihre drei Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, wollte sie gern wieder ein paar Stunden arbeiten gehen. Im Pfarramt Atteln, dazu gehört auch die Gemeinde Henglarn und die Pfarrvikarie Husen, wurde dringend eine Pfarrsekretärin gesucht. Ohne Sekretärin war die immer steigende Verwaltungsarbeit auch in der Pfarrei nicht mehr zu bewältigen. Was lag da näher, als diese Stelle anzunehmen. Als gelernte Steuerfachgehilfin und nach langjähriger Tätigkeit in der Buchhaltung fiel es ihr nicht schwer, sich in das neue Tätigkeitsfeld einzuarbeiten. Zumal sie sich bereits vorher schon ehrenamtlich in der Pfarrei engagiert hatte. Ihr damaliger Chef, Pfarrer Rudolf Thiele, konnte schon damals von ihrem Wissen profitieren und wusste ihre Kompetenz, ihre Hilfsbereitschaft, ihr Engagement, ihre Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt zu schätzen. Hildegard Musiolik weiß, wo alles liegt, wo alles hingehört, wo alles abgeheftet oder nachgeschlagen werden kann. Sie weiß, was zu tun ist, kennt alle Zusammenhänge in der Gemeinschaft der Pfarreien. Auch alle Gremien, wie Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, haben davon profitiert.

Im August 2002 bekam sie einen neuen Chef. Nach der Verabschiedung Pfarrer Thieles in den Ruhestand, wurde Johannes Wiechers neuer Pfarrer in Atteln. Pfarrer Johannes Wiechers war dankbar, bei der Amtsübernahme auch eine so versierte und zuverlässige Sekretärin übernehmen zu können und wusste sie zu schätzen. Schon bald nach seiner Amtseinführung wurde der Pastoralverbund Egge Altenautal im September 2003 gegründet mit Johannes Wiechers als leitendem Pfarrer. Damit stiegen auch die Anforderungen an Hildegard Musiolik als Pfarrsekretärin. Und so hatte sie bald danach ihre Arbeitszeit aufgestockt. Pfarrsekretärin zu sein, ist kein typischer Bürojob. Die Arbeit ist nie langweilig, denn man hat viel mit Menschen zu tun. Die Arbeit bewegt sich zwischen Organisation und Seelsorge. Neben der vielfältigen Aufgabenpalette kommen die vielen persönlichen Angelegenheiten der Gemeindemitglieder, die im Pfarrbüro vorstellig werden. In ihren 20 Jahren Tätigkeit hat sich auch das Arbeitsleben im Pfarrbüro verändert. Nicht nur, dass sie in dieser Zeit drei unterschiedliche Chefs hatte, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Auch die Technik und moderne Medien machten keinen Halt vor der Tür des Pfarrbüros. Der Umstieg von viel handschriftlicher Verwaltung, über die Schreibmaschine hin zum PC war unumgänglich. Mit immer wieder neuen Verwaltungsprogrammen musste sie sich vertraut machen. Die Ansprüche und Erwartungen an Hildegard Musiolik stiegen schließlich noch einmal und wurden vielfältiger durch die Zusammenlegung der beiden Pastoralverbünde zum Pastoralverbund Lichtenau. Hildegard Musiolik bekam jetzt ihren dritten Chef, Pfarrer Josef Wördehoff als leitenden Pfarrer des Pastoralverbundes. Damit einhergehend wurde ein Umzug vom Pfarrbüro der Heimatgemeinde Atteln nach Lichtenau in das neue zentrale Pfarrbüro notwendig. Dort sind trotz Aufgabenteilung mit Kolleginnen durch die geänderten Strukturen die Arbeitsanforderungen weiter gestiegen und die Arbeitszeit wurde noch einmal erhöht.

Ab August 2016 steht erneut eine Veränderung an: Hildegard Musiolik wird in den wohlverdienten Ruhestand wechseln.

Ihre Tätigkeit als Pfarrsekretärin hat sie all die Jahre gern getan und mit Freude ausgeführt.

Wie sollen wir vor Ort nur ohne sie auskommen? Ganz verzichten auf ihre Dienste müssen wir nicht. Auch im Ruhestand wird Hildegard Musiolik in kleinem Umfang weiter für ihre Heimatpfarrei Atteln/Henglarn und Husen ehrenamtlich tätig sein.

Hildegard Musiolik ist eine begeisterte Freizeitgärtnerin, sie liebt das Wandern und Singen im Kirchenchor und Theaterbesuche. Jetzt will sie sich mehr Zeit für ihre Hobbys nehmen, und natürlich auch für ihren Mann, ihre Kinder und die Enkel.

Wir bedanken uns für 20 Jahre Tätigkeit und wünschen für den Ruhestand Gesundheit, viel Freude und dazu Gottes Segen.

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