2018 Lichtenau steht KopfUnter diesem Motto sind am zweiten Januarwochenende die Sternsinger/innen nach dem Gottesdienst in den Pfarreien Lichtenau, Herbram und Asseln ausgesandt worden, um den Einwohnern in ihren Orten den Segen Gottes nach Hause zu bringen.

In der Abendmesse haben die Sternsinger/innen von Lichtenau den Gläubigen von dem diesjährigen Anliegen des Kindermissionswerkes, auf die Kinderarbeit in Indien hinzuweisen, erzählt. Sie haben deutlich gemacht, wie viele Kinder es heute noch auf der ganzen Welt gibt, die in ihren jungen Jahren schwer arbeiten müssen. Mit ihrer Haussammlung wollten sie deshalb zeigen, dass das Wissen um diese Kinderarbeit sie nicht unberührt lässt, auch wenn in den Augen vieler Menschen diese Aktion der Sternsinger/innen nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" wäre.

In seiner Predigt hat deshalb Pfarrer Wördehoff die Gläubigen auf eine Geschichte von den Drei Heiligen Königen des Schriftstellers Werner Reise hingewiesen, in welcher der 3. König die Konsequenz von seinem Besuch an der Krippe seinen beiden „Mitkönigen" erklärt. Denn für diesen König verändert sich die Welt durch das gemeinsame Hinknien vor dem Jesuskind. Ihm wird in diesem Augenblick klar, dass es seit der Geburt Jesu nicht mehr „Große" und "Kleine" in der Welt geben darf. Stattdessen sind mit dem Kind in der Krippe alle Menschen zu gleichwertigen Brüdern und Schwestern geworden. Natürlich sind die beiden anderen Könige mit dieser Konsequenz ihres Besuches an der Krippe nicht einverstanden, da in deren Augen dieser Besuch natürlich nicht zu einer veränderten Weltordnung führen sollte. Sie warfen deshalb ihrem „Mitkönig" vor, dass durch seine Erfahrung ja die Ordnung der Welt "auf den Kopf gestellt" werde.

Pfarrer Wördehoff dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz und ihren Mut, mit dem Sternsingen auch in ihren Pfarreien „die Welt auf den Kopf zu stellen".

Bei dem „Die-Welt-auf-den-Kopf-stellen“ haben im Pastoralverbund Lichtenau 200 Sternsinger/innen mitgemacht und insgesamt 17.400 € für Projekte gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit gesammelt. Die Aktion der Sternsinger/innen wird auch von vielen erwachsenen Helfer/innen unterstützt und ist eine echte Meisterleistung! Dafür lohnt es sich, immer wieder DANKE zu sagen!

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