Mit einer eindrucksvollen musikalischen Andacht haben die Chorgemeinschaft Lichtenau und alle Mitwirkenden den Besuchern der gut gefüllten St. Kilian Kirche ein vorweihnachtliches Geschenk bereitet.

Gleich zu Beginn lud Dieter Moers an der Orgel alle Besucher zum lauschen und inneren und äußeren Stillwerden ein als er die Andacht mit 3 Variationen des Stücks" Nun kommt der Heiden Heiland" von Georg Friedrich Kauffmann( 1679-1735) eröffnete.

Die glockenklaren Stimmen der Sängerinnen und Sänger des Kinder- und Jugendchores begeisterten die Zuschauer mit den Liedern" Advent, Advent und Ein großes Licht geht auf "- sehr und zauberten Vielen ein Lächeln ins Gesicht, da die kleinen Sänger sich bei Ihrem ersten großen Auftritt natürlich besonders viel Mühe gaben.

Der Erwachsenenchor überzeugte mit einer beeindruckenden Chordynamik und einem überraschend breit gefächerten Repertoire von  " Seht, es kommt die heil`ge Zeit" über  " Macht hoch die Tür" bis hin zu

" Meine Hoffnung und meine Freude.“ Mit dem Lied" Machet die Tore weit", welches zugleich das Motto der Andacht war und dem sehr bekannten "Transeamus usque Bethlehem" wurde das Können und die Ausdrucksstärke des Chores deutlich. Mal kraftvoll und intensiv, mal federleicht erscheinend.

Kinder JugendErwachseneJugendchorErwachsenenchorBläserensemble

Musikalisch setzte das Bläserensembles des Blasorchesters Lichtenau einen Glanzpunkt. Unter der Leitung von Bürgermeister Josef Hartmann wurden anspruchsvoll und leidenschaftlich die Stücke

" Zwei Tänze" von Michael Praetorius( 1571-1621), " Rondeau" von Jean Josph Mouret (1571-1621) sowie" Largo aus Xerxes" von  Georg Friedrich Händel( 1685-1799) vorgetragen.

Eine liebgewonnene Tradition war zudem der Auftritt von Fritzi Reese und Monika Richters als Querflötenduo.

Überrascht wurden die Zuhörer an diesem Sonntag Nachmittag zudem vom Gesang vom Amélie van Lengerich und Gräfin Antonie von Westphalen. Letztere begeisterte besonders mit ihrem

"Mariä Wiegenlied" von Max Reger (1873-1916) welches Sie als Solo vortrug.

Den Abschluss bildete, wie in jedem Jahr, das Lied Tochter Zion, welches von allen Mitwirkenden gemeinsam dargeboten wurde und die Besucher zum Einstimmen einlud.

Die Chorgemeinschaft Lichtenau bewies an diesem Nachmittag einmal mehr, warum Sie vor einigen Wochen den Kulturpreis der Stadt Lichtenau verliehen bekommen hat. So war es nicht nur die Aufgabe von Chorleiterin Monika Richters ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, sondern auch die Projektsängerinnen- und Sänger aus Kirchborchen, Holtheim und Lichtenau mit in die Gemeinschaft zu integrieren.

Der Eintritt zur Adventsandacht war frei- jedoch wurde um eine kleine Spende gebeten zur Deckung der Unkosten und zur Unterstützung des Kinder- und Jugendchores.

Wer am vergangenen Sonntag keine Zeit hatte nach Lichtenau zu kommen oder durch den regen Schneefall daran gehindert wurde hat am 3.Advent noch einmal die Gelegenheit das Blasorchester und die Chorgemeinschaft bei kleinen Auftritten im Floerken Hof zu erleben.

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