Annette WagemeyerErzbischof Hans-Josef Becker beruft unsere Gemeindereferentin Frau Annette Wagemeyer zur Klinikseelsorgerin in der Aatalklinik in Bad Wünnenberg.

Der große Pastorale Raum Wünnenberg/Lichtenau, der mit Beginn 2019 aus den jetzt noch bestehenden Pastoralverbünden Wünnenberg und Lichtenau errichtet werden wird, schickt seine Vorboten voraus. Denn zum 1. Oktober 2017 hat Gemeindereferentin Frau Annette Wagemeyer ihre Stelle als Klinikseelsorgerin an der Aatalklinik Wünnenberg mit einem Stellenumfang von 50 Prozent angetreten.

Aus diesem Grund ist Frau Wagemeyer, passend zu ihren Tätigkeitsbereichen als Gemeindereferentin, am Samstagabend im Rahmen des Familiengottesdienstes zu ihrer 50-prozentigen Stelle als Seelsorgerin im Pastoralverbund Lichtenau mit den besten Wünschen und Gebeten verabschiedet worden.

In seinen Verabschiedungsworten verwies Pfarrer Josef Wördehoff auf das häufig gesungene Lied von Trude Heer- „Niemals geht man so ganz“ - dass, obwohl im Unterschied zu der in diesem Lied angedachten Deutung (die Erinnerung bleibt im Herzen)- Frau A. Wagemeyer dem Pastoralverbund Lichtenau nicht nur im Herzen der Menschen verbunden, sondern sie zum Glück noch mit den weiteren 50 Prozent erhalten bleibt. Pastor Wördehoff wies jedoch darauf hin, dass sie durch ihren 50-prozentigen Weggang jetzt schon eine große Lücke hinterlassen wird.

Weiterhin erwähnte Pastor Wördehoff, dass Frau Wagemeyer in den sieben Jahren, die sie seit August 2010 im Pastoralverbund Lichtenau gearbeitet hat, viele Initiativen aufgegriffen und erfolgreich durchgeführt hat. Erwähnt seien nur ihre Arbeit in den Kindertagesstätten Lichtenaus, in den Familienkreisen und vor allem ihre Arbeit in der kfd, angefangen auf Bezirks-, Regionalebene und in den diversen Ausschussarbeiten der kfd unseres Erzbistums. Dort hat sie sich einen guten Namen gemacht.

Zudem hat sie -angestoßen durch das Zukunftsbild unseres Erzbistums- viele Ehrenamtliche ermuntern können, ihre Taufberufung ernst zu nehmen und sich für die Zukunft unseres Glaubens in unsren "Breiten" zu engagieren.

Auch wenn sie weiterhin mit den restlichen 50 Prozent im Pastoralverbund Lichtenau tätig sein wird, so bedeutet das deshalb jetzt schon für Lichtenau einen herben Verlust

Zum Schluss wies Pastor Josef Wördehoff darauf hin, dass entsprechend dem lateinischen Satz "nomen est omen" der Name ihrer Berufsbezeichnung schon etwas über ihre Aktivitäten in ihrer Arbeit ausdrückt. Pfarrer Wördehoff nennt sie deshalb lieber  Seelsorgerin als Gemeindereferentin, da sie sich wahrhaft als Seelsorgerin im Pastoralverbund erwiesen hat und auch weiterhin erweisen wird.

Deshalb ist er guter Hoffnung, dass Frau Wagemeyer an ihrer neuen Stelle eine gute Seelsorgerin in der Begleitung der Kranken in der Aatalklinik sein wird.

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