Am 29.05.2013 um 22:30 Uhr trafen sich 23 Teilnehmer der ersten Pilgernachtwanderung des Heimatvereins am historischen Spieker in Atteln. Zunächst ging es von dort mit dem PKW nach Kleinenberg, wo sich die Gruppe vor der Wallfahrtskirche Maria – Helferin vom Berge versammelte. Die erste Station wurde in der Kirche abgehalten, die extra für unsere Gruppe geöffnet wurde. Wie auch an den folgenden Stationen wurden meditative Texte und Gebete vorgetragen und gemeinsam gesungen.

 

Von dort aus führte der Weg in die Nacht über das Hochkreuz zur Lourdes Grotte und dem Brünneken in Kleinenberg.

Der nächste Halt war das Angelus Gebet um 0:00 Uhr. Es ging weiter Richtung Holtheim zur ersten Rast an der dortigen EGV – Hütte im Wald. Über den Holtheimer Sportplatz und Marschallshagen führte uns unser Weg nach Amerungen, zur Annenkapelle. Auch diese wurde für uns geöffnet. Die Glocke hieß die Pilgergruppe willkommen und die mit Kerzenlicht beleuchtete Kapelle lud zum besinnlichen Verweilen ein. Das besondere an der Station war eine Agapefeier, bei der gemeinsam Brot gebrochen und Wein getrunken wurde.

Die nächste Etappe des Weges Richtung Dalheim wurde schweigend zurückgelegt. Für jeden Teilnehmer war dies ein besonderes Erlebnis. Jeder lies seinen Gedanken freien Lauf.

Es folgte die nächste Rast oberhalb des Klosters Dalheim an der dortigen Schutzhütte. Allmählich dämmerte der Morgen und wir konnten den wunderbaren Blick über die barocke Klosteranlage genießen. Es ging weiter in die Klosteranlage, wo in den Grundmauern der alten Kirche die nächste Statio abgehalten wurde. Durch Dalheim führte uns unsere Pilgerwanderung nun durch die Felder Richtung Dalheimer Linde. Mit schweren Beinen aber gut gelaunt kam man nun wieder in heimatliche Gefilde. Durchs Fersel folgte der letzte Streckenabschnitt zur Attelner Kirche in der auf der Orgelbühne die letzte Statio stattfand.

Zum Abschluss dieser besonderen und - was zur Zeit erwähnenswert ist – trockenen Nacht wurde abschließend im Historischen Spieker ein gemeinsames Frühstück eingenommen, das sich alle Beteiligten sicher verdient hatten.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Pilgernachtwanderung eine Erfahrung war mit der man sich noch länger beschäftigen wird und die auf jeden Fall wiederholt werden sollte.

Bericht: Manfred Keuter

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